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SUMMARY:Sicherheit in der Softwareentwicklung
DESCRIPTION:Die Digitalisierung schreitet rasant voran – und mit ihr steige
 n die Anforderungen an die Sicherheit von Software. Neue Regularien wie der
  Cyber Resilience Act (CRA) der EU setzen Entwickler:innen und Verantwortli
 che unter Druck, da sie verbindliche Vorgaben für die IT-Sicherheit von Pro
 dukten mit digitalen Elementen einführen. Gleichzeitig verändert Künstliche
  Intelligenz (KI) die Softwareentwicklung grundlegend: Sie bietet Chancen f
 ür effizientere Prozesse. Dies umfasst grundsätzlich alle Phasen des Entwic
 klungsprozesses von der Konzeption, dem Design bis hin zum Schreiben von Co
 de und dem Testen von Code. Neben den vielen bepriesenen Vorteilen birgt di
 es aber auch neue Risiken, etwa in den Bereichen Softwaresicherheit, Datens
 icherheit, der allgemeinen Transparenz und bei der Compliance. Zudem defini
 eren Normen und Anforderungskataloge wie ISO 27001, die NIST SSDF (SP 800-2
 18) oder die TR-03185 des BSI Anforderungen an die Softwaresicherheit, die 
 zur Rate gezogen werden können, wenn es die Anforderungen in der Praxis umz
 usetzen gilt.\n\nSo versuchten auch Forscher Maximilian Schreiber und Pasca
 l Tippe im Rahmen der Studie „Security Vulnerabilities in AI-Generated Code
 : A Large-Scale Analysis of Public GitHub Repositories[1]“, das Ausmaß von 
 Sicherheitsschwachstellen zu erfassen. Hierbei haben sie mittels CodeQL 4.2
 41 Common Weakness Enumeration (CWE) über 77 eindeutige Schwachstellentypen
  identifiziert. Hierfür analysierten Sie 7.703 GitHub-Repositories. Dabei s
 tellte sich heraus, dass 87,9% von KI generierter Code keine CWEs enthalten
 . Gleichzeitig scheint es unterschiedliche Risikoprofile pro Programmierspr
 ache und KI-Agenten zu geben.\n\nDieser ganztägige, praxisorientierte Works
 hop richtet sich an Informationssicherheitsbeauftragte, Informationssicherh
 eitsberater:innen sowie IT-Leiter:innen und vermittelt ein umfassendes Vers
 tändnis der aktuellen Anforderungen und Best Practices für sichere Software
 entwicklung. Im Fokus stehen dabei die Auswirkungen des Cyber Resilience Ac
 t auf Entwicklungsprozesse und die Frage, wie Compliance sicherzustellen is
 t. Zudem werden Chancen und Risiken von KI in der Softwareentwicklung disku
 tiert – von grundsätzlichen Fragestellungen bis zu technischen und organisa
 torischen Maßnahmen für einen sicheren Einsatz.\n\nEin weiterer Schwerpunkt
  liegt auf Best Practices für sichere Softwareentwicklung: Von Secure-by-De
 sign-Prinzipien über sichere Entwicklungsmethoden bis hin zu effizienten Te
 stverfahren wie Code Reviews oder Penetrationstests. Darüber hinaus gibt de
 r Workshop einen Überblick über die zentralen Anforderungen aus Normen wie 
 ISO 27001, die NIST SSDF (SP 800-218) oder die TR-03185 des BSI und zeigt a
 uf, wie diese in der Praxis umgesetzt werden können.\n\n\n\n\n\n[1] https:/
 /doi.org/10.48550/arXiv.2510.26103
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