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UID:600-1320@fg-secmgt.gi.de
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SUMMARY:Outsourcing und Vendor Security
DESCRIPTION:Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos und ist auch für Nicht-
 Mitglieder offen. \n\nWir bitten allerdings um formlose Anmeldung der Teiln
 ahme via Email mit Ihren Kontaktdaten an anmeldung(at)secmgt.de, damit die 
 Raumplanung entsprechend vorgenommen werden kann. Vielen Dank!\n\n\n\nAbstr
 act\n\nDer Workshop "Outsourcing und Vendor Security" beschäftigt sich mit 
 der Rolle der Informationssicherheit beim Outsourcing von Geschäftsprozesse
 n, und der Verpflichtung für Auftraggeber und Dienstleistungserbringer, dab
 ei für eine angemessene Sicherheit zu sorgen.\n\nIn vielen Branchen (wie be
 ispielsweise in der Finanzbranche) ist das Outsourcing von Geschäftsprozess
 en an der Tagesordnung. Der Auftraggeber ist dabei verpflichtet, dem Dienst
 leistungserbringer angemessene Sicherheitsvorgaben für die Verarbeitung und
  Speicherung von sensitiven Informationen zu machen, und sich regelmäßig vo
 n deren angemessenen Umsetzung und Einhaltung zu überzeugen.\n\nDer Aufwand
  von Kundenaudits kann dabei sowohl für den Auftraggeber als auch für den D
 ienstleistungserbringer immens sein. Dieser Druck wird aufgrund erhöhter Se
 nsibilität für Datenschutz und Datensicherheit in der Gesellschaft und den 
 Behörden nicht abnehmen.\n\nEs stellen sich grundsätzliche Fragen:\n\n 	Wie
  erfolgen Kundenaudits in der Praxis?  	Mit welchen Problemen sehen sich di
 e Parteien dabei konfrontiert? 	Wie intensiv muss die Überprüfung von Diens
 tleistungserbringern erfolgen, um effektiv zu sein? 	Welche Rolle spielen Z
 ertifizierungen wie ISO/IEC 27001, SAS70 (Statement on Auditing Standards N
 o. 70, Service Organizations) und IT-Grundschutz, und können sie helfen, de
 n Aufwand zu reduzieren? 	Wie sähe ein ideales Umfeld für Auftraggeber und 
 Dienstleistungserbringer aus, das ein angemessenes Schutzniveau der ausgela
 gerten Prozesse bei minimalen Prüfaufwand gewährleistet? \n\nDie Sichtweise
 n von Auftraggeber, Dienstleistungserbringer und Behörden sollen auf dem Wo
 rkshop explizit zu Wort kommen. Spezielle Ansätze wie BITS Shared Assessmen
 ts (im amerikanischen Finanzwesen verankert) oder ISO/IEC 27036 Guideline f
 or security for supplier relationships sollen thematisiert werden.\n\nDer W
 orkshop wird moderiert von Claus Stark, Citigroup AG.\n\n\n\n\n\nDetails zu
  den Beiträgen\n\nModeration:\n\nDer Workshop wird moderiert von Claus Star
 k, Citigroup AG. \n\nBegrüßung & Vorstellung der FG SECMGT, Einführung in d
 en Workshop \n\n[SECMGT Workshop Einführung] \n\nDr. Adrian Davis (ISF - In
 formation Security Forum, London, UK): Securing external suppliers and supp
 ly chains: the ISF approach\n\nAdrian Davis of the ISF (Information Securit
 y Forum, UK, https://www.securityforum.org/) outlines the key challenges fa
 ced by organisations in their supply chains from a business and information
  security perspective. Using data from the ISF's 300 corporate Members, Adr
 ian highlights the ISF approach to managing external suppliers and the ISF 
 baseline for external supplier security. The presentation concludes with a 
 high-level overview of the liaison work with ISO on this topic and the next
  steps the ISF is looking to undertake in this field.\n\n[Präsentation Dr. 
 Adrian Davis] \n\n[ISF Executive Overview - Information security for extern
 al suppliers: A common baseline]   Kurt Küpper, (Citigroup AG, Frankfurt): 
 Der Third Party Information Security Assessment Prozess bei der Citigroup\n
 \nCiti makes use of Third Party providers for many services.  Some of these
  services require that Citi give Third Parties access to information classi
 fied by the Information Security Standards as Confidential or higher.  This
  information may be stored, processed, managed, or accessed by the Third Pa
 rty to meet the business needs of Citi and its clients. When access to this
  information is given to Third Parties outside of Citi facilities and manag
 ement oversight, the responsible Business Unit must ensure that the Third P
 arty Information Security Assessment (TPISA) process is followed.  This inc
 ludes an Annual Due Diligence of the relationship and periodic Controls Ass
 essments of the Third Party.  This will help ensure information confidentia
 lity, integrity and availability, as well as allow Citi to meet its regulat
 ory and policy requirements.  \n\nKlaus Martens (Itella Information GmbH, D
 üsseldorf): Auditprozess beim Auftragsdatenverarbeiter: Darf’s ein bißchen 
 mehr sein?\n\nItella Information (www.itella.de) ist ein führender Anbieter
  für Dokumenten- und Informationslogistik in Europa, insbesondere im Bereic
 h der Optimierung von Rechnungsprozessen. Das Unternehmen bietet eine Kombi
 nation aus 40 Jahren Erfahrung im klassischen Archiv- und Print-Outsourcing
  und moderner Technologie für den elektronischen Dokumenten- und Datenausta
 usch sowie das e-Invoicing. Ein Teil des Produktportfolios ist das Drucken 
 und Versenden von Gehaltsabrechnungen und Kontoauszügen für viele namhafte 
 Unternehmen. Da i.d.R. vertrauliche, personenbezogene Daten verarbeitet wer
 den, sind viele Kunden auf Grund ihrer internen Richtlinien oder gesetzlich
 er Anforderungen verpflichtet, Audits bei Itella durchzuführen. Herr Marten
 s, Datenschutzbeauftragter bei Itella, gibt in seiner Präsentation einen Üb
 erblick über diese Kundenaudits, die sehr unterschiedlich ausfallen können 
 und zeigt Verbesserungspotiale im generellen Vendor Management Prozess auf.
 \n\n [Präsentation Klaus Martens] \n\nUlrich Kunitz (Deutsche Bank, Frankfu
 rt):Shared Assessments - Ein unternehmensübergreifender Ansatz zur Risikobe
 wertung von Vendoren\n\nIn der Präsentation wurde auf die Herausforderungen
  bei Informationssicherheit-Prüfungen von IT-Dienstleistern eingegangen. Kl
 assische Vorgehensweisen sind mit hohen Aufwänden für Kundenunternehmen und
  Dienstleister verbunden.\n\nDas Shared Assessments Programm hat Werkzeuge 
 entwickelt, die die Prüfungen effizienter und effektiver gestalten. Diese W
 erkzeuge sind: \n\n 	Standard Information Gathering (SIG), ein Fragenkatalo
 g der alle Bereiche der Vendor-Risiko-Prüfung abdeckt  	AUP (Agreed Upon Pr
 ocedures), ein Dokument, dass das Prüfungsverfahren für die im SIG definier
 ten Kontrollen beschreibt \n\nKundenunternehmen können durch Automatisierun
 g Ihre Prüfungen mit GRC-Softwarelösungen minimieren. Dienstleister sind in
  der Lage die Antworten für den Fragenkatalog einmal zu erfassen und sparen
  Aufwände wenn mehrere Unternehmen Ihre Prüfungen nach dem SIG vornehmen. D
 ie Shared Assessments Werkzeuge werden von Unternehmen aus verschiedenen Br
 anchen in den USA eingesetzt und sind damit in der Praxis erprobt.\n\n [Prä
 sentation Ulrich Kunitz] \n\n [Shared Assessment Homepage]\n\nDr. Frank Ked
 ziur (British Telekom, Eschborn): Vendor Security aus Sicht der BT Germany\
 n\nIm Beitrag "Vendor Security" stellt Hr. Kedziur von der BT (Germany) dar
 , welche Assets es bei der BT im Zusammenhang mit Kunden-Netzwerken und -IT
  zu schützen gilt. Ein Überblick zur entsprechenden Security-Organisation d
 er BT sowie zu deren -Maßnahmen, -Prozessen und -Zertifikaten wird gegeben.
  Der Hauptteil fokussiert sich auf die Beschreibung drei grundsätzlicher An
 sätze, die BT's Kunden bezüglich Vendor Security typisch nutzen:\n\n 	die N
 utzung der in der Einleitung beschriebenen Security der Standard-Plattform 
 	die Nutzung eines durch ein geführtes Ausschreibungsverfahren spezifiziert
 en Sicherheitsniveaus 	Die Nutzung eines gemeinsamen, nach einer Risikoanal
 yse erstellten Information Security Management Systems (ISMS) nach ISO27001
  Abschließend werden FAQs beantwortet. \n\nWeitere Details sind zu finden u
 nter http://www.bt.com/security          \n\n [Präsentation Dr. Frank Kedzi
 ur]   \n\nBernhard C. Witt (it.sec, DIN, Ulm): Der neue Standard ISO/IEC 27
 036 - Information security for supplier relationships\n\nVorgestellt wird d
 er aktuelle Zwischenstand zum neuen, mehrteiligen International Standard IS
 O/IEC 27036 über "Information security for supplier relationships", der die
  im Zusammenhang mit Outsourcing zu beachtenden Controls aus der ISO/IEC 27
 002 ergänzt. Dieser Standard liefert auf der Basis eines risikobasierten An
 satzes ein Vorgehensmodell, das für beide Sichtweisen (also sowohl des Acqu
 irers, also des Beziehers von Outsourcing, als auch des Suppliers, also des
  Anbieters entsprechender Produkte oder Services im Kontext von Outsourcing
 ) die relevanten Aspekte zur Informationssicherheit detailliert benennt. Im
  Vortrag wird der zugrunde liegende Ansatz sowie Geltungsbereich und Strukt
 ur der derzeit in Bearbeitung befindlichen Teile näher beschrieben.\n\n [Pr
 äsentation Bernhard C. Witt] 
LOCATION:DB Systel GmbH
DTSTAMP:20180726T165956Z
DTSTART:20111111T091500Z
DTEND:20111111T160000Z
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