BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:https://github.com/derhansen/sf_event_mgt
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
UID:625-1320@fg-secmgt.gi.de
CLASS: PUBLIC
SUMMARY:Outsourcing aus Sicht des IT-Sicherheits-Management
DESCRIPTION:Die Themen\n\n 	Outsourcing aus Sicht des Dienstanbieters 	Outs
 ourcing aus Sicht der outsourcenden Firma \n\n\n\nBericht zum Workshop und 
 Details zu den Vorträgen\n\nPeter Berlich (IBM Schweiz, Zürich): Outsourcin
 g aus Sicht des Dienstanbieters\n\nDer Vortrag basiert auf der persönlichen
  Erfahrung, wobei Herr Berlich auch die Kundenseite aus eigener Erfahrung k
 ennt. Die generellen Argumente für Outsourcing sind laut Herrn Berlich:\n\n
  	Kalkulierbare, variable Kosten bei schwankendem Geschäftsvolumen ("on-dem
 and") und abnehmende Kapitalbindung, demzufolge Konzentration der Investiti
 onstätigkeit eines Unternehmens auf sein Kerngeschäft, 	Ein großer Dienstle
 ister kann Nutzen aus den Vorteilen, die sich aus der "Economy of Scale" du
 rch die Bündelung der Aufgaben von mehreren Auftraggebern, ergeben, ausschö
 pfen. Er hat eine für Sicherheitsinvestitionen nötige, kritische Masse und 
 bietet seinen Kunden ausgereifte Prozesse. \n\nHerr Berlich bringt mehrere 
 Beispiele, wie allfällige Probleme praktisch und pragmatisch gemeistert wer
 den können. Wichtige Erfolgsfaktoren sind:\n\n 	Erfolgreiches Outsourcing h
 ängt von der Festlegung geeigneter Service Level Agreements und einem struk
 turierten Übergang ab. 	Klare Regelung der Verantwortlichkeiten zwischen Di
 enstanbieter und Kunde, ergänzt um Skills Management, basierend auf einem s
 trukturierten, beherrschbaren Vertragswerk.  \n\nStefan Keller (Roche, Base
 l): Outsourcing aus Sicht des Kunden\n\nHerr Keller unterstrich die Bandbre
 ite der unterschiedlichen Angebote und Bereiche in denen das Thema "Outsour
 cing" heute am Markt vertreten wird, u.a. als\n\n 	volles Outsourcing der b
 estehenden IT (oder grosser Teile, z.B. Rechenzentren) 	"Managed Services",
  z.B. Helpdesk, Network Connectivity 	Body Leasing \n\nZwischen den Anbiete
 rn gibt es dabei z.T. starke Unterschiede, die sich u.U. auch auf die Gesch
 ichte der jeweiligen Unternehmen zurückführen lassen. ("Start from Scratch"
 , "Grow from existing business with key customers", "Grow through deals and
  akquisitions"). Für eine erfolgreiche Partnerschaft ist es dabei auch für 
 den Kunden wichtig, die Ursprünge, Kultur, Struktur und eventuell. Probleme
  seines Anbieters zu verstehen.\n\nDie typischen Zielsetzungen des Kunden a
 n das Outsourcing (Kostenkontrolle, Flexibilität, Abdeckung von besonderen 
 Skills, einfache Kontrolle des Service, einfache effiziente Prozesse und Ag
 ilität) können zum Teil im Konflikt mit den verständlichen Zielen von Anbie
 tern (Standardisierung, Kundenbindung, Profit, etc.)stehen.\n\nEinfache Reg
 elungen können den täglichen Umgang mit Outsourcern sehr erleichtern. Dazu 
 zählen durchdachte Prozesse, in denen sich die Partner nicht gegenseitig bl
 ockieren, die Definition einer ausreichenden Anzahl von KPIs und SLAs, rege
 lmässige Security Reports und gemeinsame Security Management Meetings sowie
  das Recht des Kunden, Sicherheits-Audits durchzuführen.\n\nBesonders wicht
 ig erscheint der Aufbau eines Strategischen Outsourcing Frameworks für ein 
 Unternehmen. Dort können IT Security Anforderungen schon weit im Vorfeld mö
 glicher Partnerschaften in ihren Grundzügen festgelegt werden.  \n\nHelmut 
 Stiegler (STI-Consulting, München): Rolle des Berater, Einzelpunkte für ein
 e Diskussion\n\nHerr Stiegler zitierte einige Punkte (siehe Folien), die er
  aus der Kommunikation mit einem nicht genannten IT-Berater entnommen hat. 
 Dieser hatte aus seiner Erfahrung mit Kundenprojekten berichtet, wollte abe
 r wegen eventuell möglicher Rückschlüsse diese nicht selbst vorstellen. Die
  Einzelpunkte wurden so ausgewählt und abstrahiert, dass Rückschlüsse auf K
 unde, Dienstanbieter oder Berater ausgeschlossen und uninteressant sind.\n\
 nDie als das Thema abschließende Diskussion anhand dieser Punkte wurde leid
 er durch das Ende der Veranstaltung begrenzt. Klar war jedenfalls geworden,
  dass die Erwartung völlig verfehlt ist, die man als naiver Zuhörer hätte h
 aben können, dass man nur einen Satz intelligenter SLAs benötigt, um als Di
 enstanbieter oder als Kunde erfolgreich Outsourcing betreiben zu können (un
 ter anderem sind 1000-seitige Vertragswerke üblich). Andererseits war gerad
 e einer der Punkte, die sich ein neugieriger Zuhörer, der selbst kein Outso
 urcing betreibt, erwartet hatte, dass er "intelligente SLAs" erfährt, die s
 ich im Outsourcing bewährt haben und deshalb mit Vorteil auch für die in-ho
 use Organisation zu übernehmen sind.\n\nHierfür benötigen wir vielleicht ei
 ne weitere Veranstaltung und vielleicht auch noch eine etwas länger während
 e Erfahrung mit Outsourcing-Betreibern auf beiden Seiten.
LOCATION:BMW Niederlassung München
DTSTAMP:20180726T171125Z
DTSTART:20050613T103000Z
DTEND:20050613T150000Z
END:VEVENT
END:VCALENDAR
