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SUMMARY:Operatives Risiko-Management und IT-Sicherheits-Management
DESCRIPTION:Die Themen\n\n 	Operatives Risk- und Sicherheitsmanagement: Gem
 einsamkeiten und Unterschiede 	IT-Risiko- und IT-Sicherheitsmanagement als 
 ganzheitlicher Ansatz 	Rollout and Methodology of Corporate Risk Management
  at SAP 	IDW PS330 Der neue Sicherheitsstandard für Wirtschaftsprüfer 	Eins
 atz einer Information Risk Scorecard \n\n\n\nBericht zum Workshop und Detai
 ls zu den Vorträgen\n\nStefan Kronschnabl (Institut für Bankinnovation, Uni
  Regensburg) Operatives Risk- und Sicherheitsmanagement: Gemeinsamkeiten un
 d Unterschiede\n\nDer Vortrag basiert auf Vorarbeiten zu einer Promotion zu
  diesem Thema, wobei spezifische Findings nicht präsentiert werden konnten.
 \n\nIT spielt eine tragende und wesentliche Rolle bei den Banken, somit sin
 d Operatives Risk Management und IT-Risiko-Management eng mit einander geko
 ppelt.\n\nRisiko wird als Erwartungswert für einen möglichen Schaden defini
 ert. Die Ermittlung von Zahlenwerten ist schwierig, insbesondere wenn eine 
 statistische Basis fehlt oder (wie in der Diskussion vorgebracht) in vielen
  Fällen irreführend ist. Der Umgang mit Risiken ist deshalb "vermeiden, ver
 mindern, begrenzen" bzw. "versichern, tolerieren, reduzieren, beobachten".\
 n\nEin detaillierter Vergleich von einem bei Basel II geforderten Vorgehen 
 für ein "Operatives Risiko-Management" mit dem Vorgehen beim GSHB (Grundsch
 utzhandbuch des BSI) ergibt eine weitgehend vollständige Abbildbarkeit der 
 Kategorien und der unterliegenden Konzepte. Aufbauend auf dieser Tatsache w
 ird ein Vergehens Konzept skizziert anhand dessen IT-Sicherheitsrisiken ide
 ntifiziert und bewertet werden können.\n\nIn der Diskussion wurde vermutet 
 und auch bestritten, dass der wesentliche Unterschied nur in den verschiede
 nen Domains liegt, wobei daraus resultierende technische oder organisatoris
 che Unterschiede noch weiter zu untersuchen wären, ebenso wie Fragen, welch
 e Auswirkungen dies auf im Detail die Organisation des Operativen und des I
 T-Risiko-Managements hat. Offen blieben auch in der Diskussion, ob und wann
  eine organisatorische Trennung sinnvoll ist und welche Interaktionen ggf. 
 als essentiell zu sehen sind.\n\n[  Präsentation als PDF]\n\nMarkus Gaulke 
 (KPMG, Frankfurt) IT-Risiko- und IT-Sicherheitsmanagement als ganzheitliche
 r Ansatz\n\nDer Vortragende ist Autor eines Buches zu "Risikomanagement in 
 IT-Projekten" (www.risikomanagement-in-it-projekten.de). In seiner Funktion
  als Vorstand des ISACA German Chapters e.V. geht sein Interesse mit COBIT 
 deutlich über das Thema von Projekten hinaus, und bezieht sich generell auf
  IT-Risk-Management. Das Sarbanes Oxley Gesetz in USA und KontraG in Deutsc
 hland sind die wesentlichen Auslöser für die Bedeutung von COBIT.\n\nIntern
 e Kontrollen richten sich inzwischen an COBIT aus. Der Prüfungsansatz erstr
 eckt sich - anders als beim GSHB - auch auf Effizienz und Effektivität. Die
  Bedeutung der Checklisten bei der Risikoanalyse liegt darin, bei Bewertung
 en und Prüfungen eine (möglichst hohe) Vollständigkeit zu erreichen, ohne e
 ine individuelle Behandlung dabei auszuschließen. Es gibt keine wirklichen 
 Vorgaben, wie Risiko-Analysen zu machen sind. Als immer noch generische Bas
 is wird ISO 13335 genommen. Auch beim GSHB des BSI ist inzwischen eine Abke
 hr von "Wahrscheinlichkeiten" erfolgt. Für die Praxis ist vor allem eine Pr
 iorisierung der erkannten Risiken wichtig. Als Erfahrung aus aktuellen Prüf
 ungen wird berichtet, dass die Integration von Operativem und IT-Risiko-Man
 agement in der Praxis oft mangelhaft ist.\n\n[  Präsentation als PDF]\n\nMi
 chael Collet (SAP) Rollout and Methodology of Corporate Risk Management at 
 SAP\n\nEine detaillierte Schilderung eines für interne Zwecke aufgebauten M
 odels für "Corporate Risk Management". Die dazu entwickelten Tools, weitgeh
 end auf Excel-Basis, werden in einzelnen Projekten auch an Kunden ausgelief
 ert. Die Reife eines Standard-Tools ist allerdings noch nicht gegeben, wohl
  weil hier auch immer individueller Beratungsbedarf besteht.\n\nDie Priorit
 ät eines Risikos ergibt sich aus dem zeitlichen Horizont und der Höhe. Die 
 Klassifikation der Behandlung ist: delegate, research, transfer, accept, mi
 tigate, watch. Ein Risiko-Clustering hat sich als wenig relevant erwiesen.\
 n\nFür die Etablierung ist ein detailliertes und - bei SAP selbst - erprobt
 es Konzept erarbeitet worden. Ziel des gesamten Konzeptes ist, dass das Ris
 iko-Management möglichst integriert in die sie betreffenden Prozesse erfolg
 t. Durch die zusätzliche technische Integration der Tools in R3 ist u.a. au
 ch eine lückenlose Protokollierungsfunktion und Nachvollsziehbarkeit gegebe
 n. Es bestehen naturgemäß neben den positiven Einführungserfahrungen leider
  noch keine Erfahrungen mit einer längeren Anwendung von Methodik und Tool.
 \n\n[  Präsentation als PDF]\n\nFlorian Oehlmaier(MSG) IDW PS330 Der neue S
 icherheitsstandard für Wirtschaftsprüfer\n\nEs wird die Sicht eines Betrieb
 sprüfers für SMEs dargelegt, der sich gemäß des Wortlauts der Bestimmungen 
 (prüfen auf: Vollständigkeit, Richtigkeit, Zeitgerechtikeit, Ordnungsmäßigk
 eit, Nachvollziehbarkeit, Unveränderlichbarkeit) und den Prüfungsstandards 
 des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW PS 330) auch aufgefordert fühlt, d
 ie IT eines Betriebs mit zu prüfen. Dafür ist aber traditionell weder Knowh
 ow in einer mittelständischen Betriebsprüfer-Kanzlei vorhanden, noch schein
 t der Aufwand erbringbar zu sein. Einer der Ansatzpunkte für die übergreife
 nde Prüfung ist der zu prüfende "Lagebericht", der einen Bezug zur gesamten
  IT eröffnet.\n\nEs bestehen in Bezug auf den Prüfumfang ("Aufbauprüfung" -
  auf Basis von Dokumenten, und "Funktionsprüfung" in Bezug "Wirksamkeit im 
 Betrieb") deutliche Unklarheiten, vor allem was die geforderte Tiefe der Pr
 üfung betrifft. Bisher hat es z.B. genügt, wenn die Buchhaltungssoftware na
 ch IDW PS 880 geprüft worden war. Eine genauere Prüfung der Installation wa
 r nicht erfolgt.\n\nDie IDW-Vorgaben grenzen sich von den Vorgaben des GSHB
 s weder terminologisch ("windschiefe Definitionen") noch inhaltlich ab. (Fr
 au Münch/BSI: "eine Abgrenzung wurde von allen Seiten bisher versäumt und s
 ollte schleunigst nachgeholt werden").\n\n[  Präsentation als PDF]\n\nDr. D
 irk Loomans (Dr. Loomans Unternehmensberatung) Einsatz einer Information Ri
 sk Scorecard\n\nBeispielhaft wird die Balanced Scorcard Methode FIRM der IS
 F (International Security Forum) vorgestellt. Sie richtet sich dabei geziel
 t an die Leitungsebene einer Firma, arbeitet also mit zusammenfassenden Dar
 stellungen. Messbarkeit auf der Ebene des oberen Managements wird hier durc
 h die Gegenüberstellung von "Ziele - Indikatoren - Maßnahmen" gegeben, wobe
 i nur wenige Kennzahlen (3 bis 5) genügen müssen. Es werden hier mehr quali
 tativ basierte Schätzungen als statistische Schätzungen zu Grunde gelegt.\n
 \nDie Methode hat zwei Phasen ("dry run", "for real"). In der ersten Phase 
 können erste Verbesserungen erfolgen, die in der zweiten Phase schon als er
 ste Erfolge verbucht werden können, wodurch die Akzeptanz der Risk-Analyse 
 bei den betroffenen Abteilungen gehoben wird.\n\nFIRM ist zwar nur Mitglied
 erfirmen von ISF zugänglich, wesentliche Details der Vorgehensweise stehen 
 aber öffentlich zur Verfügung und können übernommen werden (z.B. über citic
 us.com oder den Vortragenden selbst).\n\n[  Präsentation als PDF]
LOCATION:DB Systel GmbH
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