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SUMMARY:Management von Informationssicherheit und organisatorische Alternat
 iven
DESCRIPTION:Die Themen\n\n 	Ansiedlung des IT-Sicherheitsmanagements im Unt
 ernehmen 	Maturing the Security Workforce 	Organisation von IT-Security 	Ak
 tuelles aus der Normung (SC27) 	Versuch eines systematischen Überblicks übe
 r Organisationsalternativen \n\n\n\nBericht zum Workshop und Details zu den
  Vorträgen\n\nS. Haack/ Vodafone D2: Ansiedlung des IT-Sicherheitsmanagemen
 ts im Unternehmen\n\nHerr Haack erläutert das Problem vor dem Hintergrund e
 iner gerade abgeschlossenen praktischen Erfahrung.\n\nAls Ausgangsbasis wir
 d der IT-Sicherheitsmanagement Prozess definiert als die vier wesentlichen 
 Teilprozesse "Ziele und Richtlinien", "Implementation", "Betrieb" und "Über
 prüfung". Da der ITSM-Prozess jedoch nicht getrennt vom jeweiligen Unterneh
 menszweck gesehen werden kann, ist eine Verzahnung mit den Geschäftsprozess
 en zwingend notwendig.\n\nEs gibt immer wieder Rollenkonflikte, wenn die vi
 er Teilprozesse in einer Hand liegen. So kann beispielsweise nur schlecht d
 er Betrieb von Sicherheitsmaßnahmen und deren Überprüfung von einer Organis
 ationseinheit durchgeführt werden. Daher wird eine Trennung auf mindestens 
 zwei getrennte Instanzen vorgeschlagen.\n\nEine weitere Problematik ist die
  Verteilung der Rollen im Unternehmen. Eine Ansiedlung von Sicherheitsfunkt
 ionen im IT-Betrieb kann zu Problemen führen, da der Betrieb in seiner Roll
 e als Dienstleister für die Fachabteilungen nur schlecht Sicherheitsvorgabe
 n gegenüber diesem durchsetzen kann. Daher sind einige der Sicherheitsproze
 sse außerhalb des IT-Betriebes anzusiedeln. Auf diese Weise kann die IT-Sic
 herheit auf die Geschäftsprozesse einwirken, die dann wiederum die Sicherhe
 itsanforderungen gegenüber der IT-Abteilung stellen.\n\nAm Ende wird ein ko
 nkreter Vorschlag für die Ansiedlung der Sicherheitsfunktionen im Unternehm
 en gemacht, der die genannten Problematiken größtenteils lösen kann.\n\n[  
 Präsentation als PDF]\n\nStichworte aus der Diskussion:\n\n 	Es wurden vers
 chiedene Varianten diskutiert, wie dem Sicherheits-Offizier stärkere Möglic
 hkeiten zur Durchsetzung seiner Ziele eingeräumt werden können, wenn Zielko
 nflikte zwischen Geschäftsprozessen und Sicherheitszielen, insbesondere fin
 anzieller Art, bestehen. 	Ein eigenes Budget, das reguläre Projekte in Bezu
 g auf die Realisierung von Sicherheitszielen finanziell unterstützt ("Zucke
 rbrot") wurde mehrheitlich als nicht zielführend angesehen. 	Die "Peitsche"
  einer Eskalierung der Zielvorgaben wird als das normale Vorgehen angesehen
 , in dem ein - aus Sicht des Unternehmens - ausgewogenes Vorgehen verabschi
 edet werden kann. 	Auch eine Ansiedlung der Sicherheitsfunktion auf entspre
 chend hoher Stelle (z. B. direkt unter der Geschäftsführung) wurde nicht vo
 n allen als vollständig Problemlösend angesehen. So hänge es immer sehr sta
 rk von den handelnden Personen und deren Bewusstsein für die Thematik selbe
 r ab.  \n\nPeter Berlich/ IBM Zürich: Maturing the Security Workforce\n\nMa
 turing the Security Workforce Peter Berlich stellte eine Studie von (ISC)2 
 zur beruflichen Entwicklung in der Sicherheitsbranche vor.(ISC)2 hat in ein
 er Umfrage Daten zur beruflichen Stellung, Entwicklungswünschen und Perspek
 tiven von technischen und Führungsfunktionen in der IT-Sicherheit erheben l
 assen. Die Studie beleuchtet insbesondere die Bedeutung formaler Abschlüsse
 , erlaubt aber auch Rückschlüsse auf die Funktion und Stellung des Sicherhe
 itsbeauftragten im Unternehmen im allgemeinen.\n\nDie Stärken und Schwächen
  der Studie insgesamt, der Ausgangsdaten und die Ergebnisse wurden im Forum
  teils kontrovers diskutiert.\n\nInsbesondere wurde der Wunsch nach einer r
 epräsentativen Erhebung und Auswertung erhoben. Da es sich um eine (autoris
 ierte) Vorabveröffentlichung handelt, können die Unterlagen zu diesem Thema
  erst nach dem Stichtag der offiziellen Publikation zugestellt werden. Herr
  Berlich wird die Verteilung organisieren.  \n\nPeter Berlich/ IBM Zürich: 
 Organisation von IT-Security im Unternehmen\n\nErgänzend zur Diskussion des
  Vormittags ging Herr Berlich auf einige Fokusthemen ein, die jeweils in ei
 ne ausführliche Diskussion mündeten. Die behandelten Themen waren der logis
 che Aufbau einer Sicherheitsorganisation und der Prozesslandschaft, die Rol
 le des internen und externen Dienstleisters und seine Einbettung in das Gov
 ernancemodell der Organisation, die Elemente einer Sicherheitsorganisation 
 und die Frage der Kostenverteilung.\n\n[  Präsentation als PDF]  \n\nMartin
 a Rohde/ BSI: Aktuelles aus der Normung\n\nDie Norm für ISMS ISO/IEC 17799,
  die nach einem Fast-Track von UK vor ca. 4 Jahren eingebracht worden ist, 
 befindet sich inzwischen in der letzten technischen Konsolidierungsrunde. E
 s sind nur noch wenige größere Änderungen eingebracht worden, wie z.B. die 
 Aufnahme eines "incident managements" im Maßnahmenbereich.\n\nDer noch fehl
 ende Teil 2 von BS 7799 wird nun als neues Arbeitsprojekt behandelt. Das Zi
 el ist, bis zum Jahr 2006 eine international gemeinsame Basis für nationale
  Zertifizierungssysteme zu haben. Aufgrund des engen Zeitrahmens kann nicht
  mit einer größeren Überarbeitung des vorliegenden britischen Normentextes 
 gerechnet werden.\n\nEin weiteres Arbeitsprojekt ist eine Metriken-Norm für
  das Messen der Erfüllung von Sicherheitsmanagement. Hier existieren keine 
 Vorarbeiten. Mit einer Fertigstellung vor 2008 ist nicht zu rechnen.\n\nAuc
 h die Norm ISO/IEC 13335 wird aktualisiert. Der erste Teil steht zur Veröff
 entlichung an und wird in das deutsche Normenwerk übernommen. Im zweiten Te
 il wird ein generischer Riskikomanagement-Prozess beschrieben.\n\n[  Präsen
 tation als PDF]\n\nReferenzen: Das BSI hat zu ISMS und Zertifizierung Studi
 en erstellen lassen:\n\n 	BSI: Studie zu ISO-Normungsaktivitäten ISO/BPM - 
 Vergleich der Audit- und Zertifizierungsschemata für IT-Grundschutz und BS 
 7799-2 [Link] 	BSI: Studie zu ISO-Normungsaktivitäten ISO/BPM - Anforderung
 en an Information Security Management Systeme [Link] \n\nStichworte aus der
  Diskussion:\n\n 	In der Diskussion wurde auf das ohne Copyright verwendbar
 e Dokument von NIST "Computer Security Incident Handling Guide" verwiesen. 
 Herr Keller wird den Link darauf noch verteilen.  \n\nHelmut Stiegler/ STI 
 Consulting: Versuch eines systematischen Überblicks über organisatorische A
 lternativen\n\nVorgesehen war, gemeinsam in der Runde das Spektrum der orga
 nisatorischen Alternativen auszuloten. Als Diskussionsgrundlage sollten die
  vorgestellten Folien dienen. Auf Grund der beschränkten Zeit konnte dies n
 icht geleistet werden. Ausserdem war in den vorangegangenen Vorträgen und D
 iskussionen die Vielfalt sinnvoller Alternativen schon als nahezu unbegrenz
 t erkannt worden, mit den einzigen Konstanten - im Vortrag von Herrn Berlic
 h schon einhellig festgestellt:\n\n 	Rollentrennung zwischen den Instanzen 
 für Zielfestlegung, Umsetzung und Überprüfung, 	die organisatorische Unabhä
 ngigkeit des Sicherheits-Managements von den von ihr betreuten Abteilungen.
  \n\nEine lebhafte Diskussion erzeugte der Versuch, die Argumente von Zhou 
 Zhing "CMM in Uncertain Environments" auf das IT-Sicherheitsmanagement - be
 sonders bei kleinen Firmen - zu übertragen: (1) organisatorische Reife ist 
 nur in stabilen Perioden von Vorteil, (2) in Umbruchsphasen sollte auf tief
 ere Reife-Stufen zurückgegangen werden. Die Begründung ist, dass Formalisie
 rungen und "best practice" immer auf Erfahrungen der Vergangenheit beruhen,
  die plötzlich ungültig geworden sein können - ohne dass man irgend einen E
 influss darauf nehmen kann.\n\nKontrovers wurde z.B. diskutiert, ob die Rüc
 kkopplung einer Level 5-reifen Organisation nicht genügen muss, auch Umbruc
 hphasen zu beherrschen. Als Problem der heutigen Praxis wurde genannt, dass
  schon die häufigen innerbetrieblichen Umstrukturierungen regelmäßig negati
 ve Auswirkungen auf die etablierten Sicherheitsmaßnahmen haben. "Lernen und
  Anpassen" dauert immer einige Zeit (und ist aufwendig). Wie ein Sicherheit
 s-Management ausgestaltet sein muss, damit es hiergegen eine stärkere Stabi
 lität aufweist, blieb offen. Vorkehrungen diesbezüglich sind auch in den gä
 ngigen Standards nicht enthalten.\n\n[  Präsentation als PDF]  \n\nFachgrup
 pen-Internes: Verwendung des Verteilers der FG SECMGT\n\nAktuelle Informati
 on zur Fachgruppe steht im Web unter www.secmgt.de. Aus Sicht der GI sollen
  aber auch alle GI-Mitglieder, die Interesse an der FG angemeldet haben, üb
 er wichtige Ereignisse informiert werden. Dies soll einmal im Jahr mit Hinw
 eis auf die Website und die Möglichkeit der Anmeldung an den aktiven Vertei
 ler erfolgen (hierzu muss die GI eingeschaltet werden). Eine Überschneidung
  mit aktiv angemeldeten Mitgliedern kann dabei nicht ausgeschlossen werden.
 \n\nInformationsaustausch zwischen FG-Mitgliedern: Aufgrund der Größe der G
 ruppe und der stark wechselnden Teilnehmer soll in Zukunft Informationen üb
 er die Teilnehmer einer Veranstaltung nur noch an die Teilnehmer selbst geh
 en. Mails der FG-Leitung werden zukünftig verschickt über den maschinell ge
 führten Verteiler secmgt@gi-fb-sicherheit.de , womit SECMGT als Absender au
 ftritt, anstelle von den Personen des Leitungsgremiums wie bisher. (Format 
 kollidiert allerdings leicht mit manchen Mailsystemen!) Über diesen Verteil
 er können auch allgemein interessierende Fragen in der Runde - aktuell ca. 
 120 Adressaten - verteilt und diskutiert werden. Achtung: der Verteiler wir
 d - auf Grund von Klagen wegen Spam - moderiert. Man sollte also z.B. keine
 n weiteren Adressaten als die SECMGT wählen.  \n\nThemenvorschläge für folg
 ende Treffen:\n\n 	Operatives Risiko-Management und IT-Sicherheits-Manageme
 nt (Prof. Petzel, SAP?, CA zu Tool - als Beispiel 	Outsourcing und Managed 
 Security (Beiträge von Hrn. Berlich und Hrn. Keller) 	Awareness, Motivation
 , Schulung (noch keine Beiträge genannt) 	Internes Marketing 	Skalierung (n
 och keine Beiträge genannt) 	Standards ( ... ) 	Ausbildung, Praxiserfahrung
  von CISOs (mögliche Kandidaten u.a. sind Hr Postl, Hr. Keller) 	BCP, DRP, 
 BIA (Business Impact Analysis) 	Herstellertag: Was tun sie zur Unterstützun
 g des Sicherheits-Managements? Hierbei könnte IBM (Hr. Berlich würde Kontak
 t herstellen und ggf. eigenen Beitrag machen können), MS, Oracle, Suse, SUN
 , SAP gefragt werden! 
LOCATION:Computer Associates
DTSTAMP:20180726T171125Z
DTSTART:20041014T083000Z
DTEND:20041014T151500Z
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